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Basel II
Für die Kreditwirtschaft begann am 1. Januar 2007 eine neue Zeitrechnung. Ab diesem Zeitpunkt müssen Banken und Sparkassen in Deutschland die neuen Eigenkapitalbestimmungen (Basel II) anwenden.
Was ist Basel II?
Basel II bezeichnet die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden.
Ziele sind mehr Sicherheit und Solidität für das weltweite Finanzsystem sowie ein Mehr an Wettbewerbsgleichheit zwischen den Finanzplätzen.
Es handelt sich also um Regeln für Banken, die deutliche Auswirkungen auf die Kunden der Banken haben (siehe Rating).
Die Regeln müssen gemäß der EU-Richtlinie 2006/49/EG seit dem 1. Januar 2007 in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union angewendet werden und finden bereits länger in der täglichen Praxis Anwendung.
Die Umsetzung in deutsches Recht wird durch das Kreditwesengesetz, die "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) sowie die Solvabilitätsverordnung (SolvV) erfolgen.
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